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Aktueller Stand der Projekte und was wir dringend brauchen

- Bis jetzt konnten wir für die Nomaden mehr als 50 Kamele, 40 Esel, 50 Kühe und 1500 Ziegen und Schafe kaufen. Aber es bedarf einer viel massiveren Hilfe, wenn wir allen Hirten die Möglichkeit geben wollen, wieder eine eigene Tierherde zu besitzen, mit der sie ihren Lebensunterhalt sichern können.

- Seit 1997 leben zehn Nomadenkinder in Tahoua (Kreisstadt) in unserem Internat, damit sie die Schule besuchen können. Dank ihren Paten in Frankreich, der Schweiz und Deutschland können wir ihre Unterkunft, ihre Nahrung, ihre Pflege und ihre Schulkosten bezahlen. Unsere ältesten Schüler haben nun gute Berufe (Informatiker, Lehrer) und wir durften 2016 unsere erste Abiturientin feiern .

- Von 1995 bis 2000 hat "Terre des Hommes Alsace" uns geholfen, eine Nomadenschule zu finanzieren, dank der wir ca. fünfzig Kindern täglich nicht nur einen Basisunterricht in Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch zwei warme Mahlzeiten pro Tag bieten konnten. Leider musste im Jahr 2000 dieses Projekt abgebrochen werden, denn ein grosses, von der E.U. finanziertes Wiederaufforstungsprojekt erlaubte es den Nomadenfamilien nicht mehr, sich mit ihren Herden wie früher in dieser Gegend zu versammeln. Unsere Buschschule wurde aber vor einigen Jahren in einem anderen Tal wiedereröffnet.

- Den Nomadenkindern, die nicht das Glück haben, eine offizielle Schule besuchen zu können, kaufen wir dank Patenschaften eigene Tiere, damit sie als Erwachsene mit einer eigenen Tierherde selbstständige Tierzüchter werden können. Heute geniessen 32 Kinder solche Patenschaften. Damit wir allen Nomadenkindern eine eigene Herde kaufen können, brauchen wir noch viel mehr Paten und Patinnen.

- Wir bieten den Jugendlichen, die andere Zukunftsmöglichkeiten suchen, unsere Hilfe an. So konnten wir bereits vier junge Männer für die Absolvierung der Fahrzeugprüfung unterstützen. Wir haben zwei kleine Läden gebaut, in denen Jugendliche lernen können, wie man Handel treibt.

- Im Jahr 1997 hat uns "Terre des Hommes Alsace" in Bagga einen grossen Garten gekauft und den Bau von zwei Brunnen finanziert, damit die Tuareg, die es wünschen, lernen können wie man Landwirtschaft betreibt. Heute besitzen wir sogar zwei Gärten. Dank einer grosszügigen Spende konnten zwei Wasserbohrungen gemacht werden, sodass nun sowohl diverse Gemüsesorten wie auch Obstbäume darin gedeihen.

- Wir versuchen den Familien bessere Lebensbedingungen zu geben
Wir kaufen jedes Jahr während der Trockenzeit für die mittellosesten Familien Grundnahrungsmittel (Hirse, Reis). Im Sommer 2005 konnten wir während der schlimmen Hungersnot dank einem Spendenaufruf mehrere Hunderte von Personen mit Nahrung versorgen.
Jedes Jahr übernehmen wir für bedürftige Nomaden die Spital und Pflegekosten und lassen mehr als hundert Kinder gegen die schwersten Krankheiten impfen.
Wir kaufen warme Bettdecken für die kühlere Jahreszeit (November bis März). Wir bauen für die Familien, die sesshaft werden möchten, Lehmhütten.

Wir können im Niger alles finden, was wir für unsere Projekte benötigen! Wir suchen daher ausschliesslich die finanziellen Mittel, um unsere Projekte dort verwirklichen zu können!